DIE 10 BESTEN TIPPS & TRICKS GEGEN STRESS UND ANGST:

Erste Hilfe gegen Stress und Angst

ERSTE HILFE GEGEN STRESS & ANGST

Ein Angstanfall ist beunruhigend und belastend. Doch Sie sind ihm nicht hilflos ausgeliefert. 

Hier verrate ich Ihnen 10 meiner liebsten Sekundentricks gegen Stress & Angst. Diese können immer und überall eingesetzt werden, z.B. wenn einen Gedanken ängstigen oder ärgern, man sich ungerecht behandelt fühlt, etwas Unangenehmes tun muss, sich vor etwas fürchtet… Probieren Sie die verschiedenen Übungen aus. Und prüfen Sie, welche Ihnen am besten helfen. Diese tun Sie dann in Ihren persönlichen „Notfallkoffer“, damit Sie zukünftig vorbereitet sind…
Wichtig: Seien Sie geduldig und gehen Sie freundlich und unterstützend mit sich selbst um! 

SEKUNDENTRICKS: WENN'S MAL SCHNELL GEHEN MUSS

  1. Gorillatrommel: Beklopfen Sie mit den Fingerspitzen einer Hand ganz sanft die Thymusdrüse (auf dem Brustbein, ungefähr 3 Fingerbreit unter dem V des Schlüsselbeins) – in Ihrem Rhythmus, Ihrer Geschwindigkeit. Nach ca. 30 bis 90 Sekunden werden Sie spontan einmal etwas tiefer einatmen. Ein Zeichen für körperliche Entspannung und Stressabbau. Klopfen Sie noch ca. 10 Sekunden weiter, verringern dann allmählich Ihre Klopfgeschwindigkeit bis Sie schließlich zum Stillstand kommen. Noch einmal durchatmen und lächeln… 
  2. Tarzanschlag: Gerade dann wenn sich Ängste melden, heißt es entschlossen und schnell handeln. So klappt’s: Vor einer mulmigen Situation rückwärts zählen 3 – 2 – 1, mit der rechten Faust oberhalb der linken Brust klopfen und laut sagen: Ich mach’s! Oder: Und los! Jetzt! – und handeln, es einfach tun. Ohne nochmal drüber nachzudenken oder mit sich zu diskutieren. Denn: Je länger man über seine Angst nachdenkt, umso größer wird sie. Deshalb heißt es gerade dann, wenn sich Ängste melden, entschlossen und schnellstmöglich ins Handeln zu kommen!
  3. Das „Ich kann das nicht – ich schaff das nicht – ich krieg das nicht hin“- Programm abschalten: Innerlich (oder auch richtig laut) STOPP sagen. Gedanklich einen Schritt zurückgehen. Sich vorstellen, man würde in der Zeit zurück zu dem Moment gehen, kurz bevor die torpedierenden Gedanken kamen. Sich überlegen, welcher Gedanke einem jetzt gut tun würde. Sich ggf. fragen, wie würde man über sich und die Situation denken, wenn man keine Angst, keine Sorgen kennen würde. Denn: Wir können immer nur einen Gedanken gleichzeitig denken – und uns bewusst entscheiden, welcher das ist.
  4. Schöne Gefühle tanken: Augen schließen und sich zurückbeamen – in die eigenen Glücksmomente: den letzten Urlaub, das Geburtstagsessen mit seinen besten Freunden. Oder eine Situation, in der man etwas erfolgreich gemeistert hat…
  5. Entspannung körperlich aktivieren: Spannen Sie für ca. 10 bis 15 Sekunden alle Muskeln des Körpers gleichzeitig an. Dabei hilft die Vorstellung, man würde angestrengt einen Berg raufradeln .
    Anschließend lassen Sie für ebenfalls ca. 10 bis 15 Sekunden ganz bewusst alle zuvor angespannten Muskeln wieder los, entspannen Sie. Und stellen Sie sich vielleicht vor, wie entspannend es ist, wenn man mit dem Radl einen sanften Hügel runterollt.
    Wiederholen dieses ‘Anspannen’ und ‘Entspannen’ mehrmals hintereinander…
  6. Mut, Vertrauen und Zuversicht wachsen lassen: Aufrichten, Arme, Beine, Schultern, Nacken und Gesicht lockern und entspannen, Brust raus, Kopf heben, Blick klar nach vorn richten, tief ein- und ausatmen, lächeln und gedanklich noch 10 Zentimeter Richtung Decke wachsen. Dann los – einen Tick schneller, aufrechter und mit mehr Körperspannung als sonst.
  7. Der verzauberte Bleistift: Einen Bleistift quer zwischen die Zähne nehmen, so dass er Kontakt mit den Mundwinkeln hat. Fest darauf beißen und darauf achten, dass die Lippen ihn nicht berühren. So sorgt man für die Ausschüttung von Glückshormonen – auch wenn man gerade nichts zum Lachen hat. Denn das Gehirn unterscheidet nicht, ob man wirklich lacht oder nur der Mund zum Lachen verzieht. Das Ergebnis ist das gleiche: Stress verfliegt, Laune und Energiepegel steigen. 
    Gut zu wissen: Versuchspersonen mussten mit dem Bleistift zwischen den Zähnen ein Lachen „produzieren“. Danach fanden Sie Comics viel lustiger als die Vergleichsgruppe, die den Bleistift zwischen die Lippen gepresst hielten.
  8. Die Siegerfreude: Sich an etwas erinnern, das einen erfreut. Oder das Lachen schauspielern, aber richtig: So stark und breit lachen wie man kann. Arme nach oben strecken, möglichst laut ein langgezogenes Jaaaaa!!! ausrufen, sich schon jetzt einfach mal wie ein Sieger fühlen. Und den Freudensprung nicht vergessen…
  9. Singen und/oder Bewegung: Singen oder summen Sie ein Lied – eine sehr erfolgreiche Strategie, um sich von ängstlichen Gedanken und Gefühlen abzulenken. Und/oder bewegen Sie sich! Denn Bewegung sorgt für einen Abbau der Stresshormone. Gehen Sie ins Fitnessstudio, joggen, tanzen nach Ihrer Lieblingsmusik oder putzen, bügeln Sie… Und singen oder summen Sie dazu…
  10. Nehmen Sie dem ‘Angstmonster’ den Wind aus den Segeln…
Weitere Tipps & Tricks erhalten Sie in meinem Mutbuch oder natürlich auch in einem Angst- oder Stress-Coaching bei mir in meiner Praxis in München Trudering ;-)…

Viel Spaß beim Ausprobieren und viel Erfolg wünscht Ihnen
Ihre Manuela Böhme

Aus rechtlichen Gründen muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass die Informationen und Angebote keinerlei Heilversprechen beinhalten. Des Weiteren kann hieraus weder eine Linderung noch eine Besserung von Beschwerden abgeleitet, garantiert oder versprochen werden.