WIE SICH ALLES ÄNDERN KANN...

...WENN WIR UNSERE GEDANKEN VERÄNDERN:

Erster Schritt in die Veränderung

Das kennt sicher jeder: Man beschäftigt sich immer wieder mit einem Problem, man grübelt, man sorgt sich, man denkt darüber nach.Irgendwo in uns scheint es die Überzeugung zu geben „wenn ich nur lange genug darüber nachdenke, kann ich das Problem lösen“. 

Doch inzwischen weiß man, dass nicht das konkrete ‘Problem’ dafür sorgt, dass es uns nicht gut geht. Vielmehr ist es die Art und Weise wie wir mit dem Problem umgehen. Was und wie wir darüber denken.  Und das lässt sich verändern!
Wir können zwar nicht kontrollieren, wann welcher Gedanke auftaucht.
Allerdings können wir durchaus darauf Einfluss nehmen, wie wir auf unsere Gedanken reagieren und wie wir mit ihnen umgehen. Denn – Gedanken sind lediglich Wörter. Gedanken können wahr oder falsch sein. Gedanken können wichtig oder unwichtig sein, weise oder dumm. Und wir können sie glauben oder auch nicht glauben, wir können ihnen Macht über uns geben oder eben auch nicht

'Negative' Gedanken entschärfen - so geht's ganz einfach:

  1. Gedanken bewusst machen
    Achten Sie auf Ihre Gedanken und werden Sie sich darüber bewusst, welche ängstlichen, schmerzenden, schwächenden, negativen Gedanken/Glaubenssätze Ihnen durch den Kopf gehen.
  2. „Ich denke, dass…“
    Sobald Sie einen Gedanken, der Ihnen nicht gut tut (z.B. „Ich bin nicht gut genug“), identifiziert haben, wiederholen Sie diesen Gedanken und stellen den Satzteil „Ich denke, dass …
    Beispiel: „Ich denke, dass ich nicht gut genug bin.
    Atmen Sie tief durch und beobachten Sie, was dieser kleine Zusatz mit Ihnen macht.
  3. „Ich habe bemerkt, dass ich denke, dass…“
    Wiederholen Sie nun den Vorgang, aber dieses Mal mit dem vorangestellten Satzteil „Ich habe bemerkt, dass ich denke, dass…“.
    Beispiel: „Ich habe bemerkt, dass ich denke, dass ich nicht gut genug bin.
    Atmen Sie wieder durch und beobachten Sie, was geschieht
  4. „… – ach, das denke ich doch nur!“
    Wiederholen Sie den Gedanken noch ein drittes Mal, indem Sie ihn um die Formulierung „doch das denke ich nur!“ ergänzen:
    Ich bin nicht gut genug – ach, das denke ich doch nur!
    Durchatmen und beobachten Sie wieder, wie es Ihnen damit geht.

Zusatztipp: Den eigenen Gedanken auf die Spur kommen

Vielleicht haben Sie Lust, eine Art ‘Gedanken-Tagebuch’ führen, um Ihren eigenen Gedanken auf die Spur zu kommen. Jedes Mal, wenn ein störender Gedanke oder ein negativer Glaubenssatz auftaucht, kann dieser (immer wieder) mit Hilfe dieser kleinen Übung ein Stück weit aufgeweicht werden…

Unterstützend kann eine Form der bilateralen (also der wechselseitigen rechts-links) Stimulation, wie z.B. die von mir beliebte Schmetterlings-Umarmung, genutzt werden.
Oder Sie hören sich einfach über Kopfhörer eines unserer brain-click®-Stücke mit den bilateralen Tönen an. >>>brain-click-programm.de

Aus rechtlichen Gründen muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass die Informationen und Angebote keinerlei Heilversprechen beinhalten. Des Weiteren kann hieraus weder eine Linderung noch eine Besserung von Beschwerden abgeleitet, garantiert oder versprochen werden.