STRESS REDUZIEREN...

...MIT DEM BRAIN-CLICK® STRESS-REDUKTIONS-TOOL:

Stress reduzieren mit wingwave

Der Hirnforscher Antonio Damasio bezeichnet den Körper als die Bühne der Gefühle, denn ohne unseren Körper würden wir unsere Gefühle gar nicht spüren können. Klopftechniken setzen genau da an, wo die Gefühle „auftreten“ – nämlich am Körper. Und über den Körper nehmen wir mit dem Klopfen Einfluss auf unsere Gefühle.
Durch das Beklopfen bestimmter Körperpunkte kann man positive Gefühle verstärken und vertiefen. Andersrum funktioniert das Klopfen aber auch. Wenn einen etwas belastet, sich Angst, Ärger oder Stress breit machen, beklopft man die negativen Gefühle und lässt sie so schrumpfen. Warum das klappt? Weil Klopfen wie Akupressur auf das Nervensystem im Gehirn wirkt. Neurobiologen vermuten: Wenn man an das belastende Gefühl denkt, sich den schwächenden Gedanken bewusst macht und gleichzeitig seinen Körper beklopft, aktiviert man verschiedene Bereiche im Gehirn – die normalerweise nicht zusammen funken. Eingefahrene Emotions- und Verhaltensmuster werden so unterbrochen und neue Verknüpfungen im Gehirn gebildet.
Zusätzlich regen die nachstehend beschriebenen Klopftechniken das Gehirn beidseitig an – durch den Wechsel zwischen rechts und links. Das nennt man bilaterale Stimulation. Und das scheint die Zusammenarbeit zwischen linker und rechter Gehirnhälfte zu fördern, eine beschleunigte Informationsverarbeitung zu unterstützen, das Selbstheilungssystem im Gehirn zu aktivieren. Das beruhigt und sorgt für Ordnung im Gehirn.

Stress reduzieren - so geht's in wenigen Schritten:

  1. Problem erkennen
    Konzentrieren Sie sich auf das belastende Thema, das unangenehme Gefühl, das Sie verändern möchten. Was genau ist es? Worum geht es? Meine Angst bei der Präsentation zu versagen“, „Meine Sorge nicht mehr gemocht zu werden“, „Meine Scham“, „Mein ständiges Rotwerden“…
  2. Problem akzeptieren
    Legen Sie eine Hand auf die Stirn und eine auf den Hinterkopf und sprechen Sie dreimal laut Ihren persönlichen Problem-Akzeptanz-Satz in der Auch-wenn-Formel aus: „Auch wenn ich Dies-oder-das-Problem habe (Angst habe, bei der Präsentation zu versagen / Panik habe, dass ich nicht mehr gemocht werde / mich so sehr schäme / ständig rot werde,…), liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.“ Anschließend einmal tief durchatmen.
  3. Bilaterales Klopfen – wenden Sie eine der nachstehend beschriebenen Klopftechniken an. Klopfen Sie so sanft oder so fest wie es sich für Sie gut anfühlt. Und variieren Sie ein wenig mit der Geschwindigkeit bis Sie ein angenehmes Tempo gefunden haben:
    (1) Die Schmetterlingsumarmung
    Überkreuzen Sie die Arme vor der Brust, so dass die Hände auf den Schultern oder dem Bizeps liegen:
    Klopfen Sie abwechselnd mit den Händen auf Schultern bzw. Bizeps – links, rechts, links, rechts…
    (2) brain-click®-tapping
    Wählen Sie einen der folgenden Körperpunkte:
    a) äußere Augenbrauen
    b) vor den Ohren oder
    c) unter den Schlüsselbeinen.
    Probieren Sie alle mal aus – und bleiben Sie schließlich bei Ihrem Lieblingspunkt. Legen Sie die Kuppen von Zeige- und Mittelfinger auf den ausgewählten Klopfpunkt auf beiden Seiten Ihres Körpers (linke Hand auf die linke Körperseite, rechte Hand auf die rechte) und beklopfen sanft die beiden Punkte – immer im Wechsel links, rechts, links, rechts…
  4. Klopfen, Gedanken schweifen lassen, durchatmen, Körpergefühl und Gedanken wahrnehmen und beschreiben…
    Klopfen Sie weiter, lassen Sie Ihre Gedanken schweifen, atmen immer mal wieder durch, spüren in sich. Beobachten Sie, was passiert, was sich verändert. Welche Körpergefühle, welche Emotionen, welche Gedanken tauchen auf? Wenn Sie eine Veränderung bemerken, formulieren Sie diese innerlich: „Das Gefühl rutscht nach unten / Ich werde innerlich unruhig / Ich bekomme Angst / Jetzt schnürt‘s mir die Luft ab…“ Es ist in Ordnung, wenn Sie auch an ganz andere Dinge denken. Dann sprechen Sie auch das aus, was Sie gerade denken: „Ich denke gerade daran, dass ich nachher noch einkaufen gehen muss / Ich bemerke, dass ich an meine Katze denke“. Anschließend kommen Sie wieder zu Ihrem Körpergefühl zurück und überprüfen das erneut. Bleiben Sie in der Rolle des Beobachters, sprechen alles kurz aus, was gerade passiert, was Sie bemerken, was Sie denken – und klopfen währenddessen immer weiter…
    Tipp: Körperwahrnehmungen können sich in Wellen verändern. Lassen Sie dieses Auf und Ab zu, nehmen es wahr, beschreiben es mit Ihren Worten, beobachten weitere Veränderungen. Und achten Sie auf spontanes Durchatmen, deutliches kloßartiges Schlucken oder Gähnen als körperliche Anzeichen für Stressabbau…
  5. Erleichterung
    Sobald erste angenehme Empfindungen und Gedanken auftauchen, beschreiben Sie auch diese innerlich mit Worten: z.B.
    „Es wird leichter / Jetzt kann ich wieder durchatmen / Ich fühle mich befreit… / Ich habe gerade gedacht „So schlimm ist es eigentlich gar nicht“.
    Klopfen Sie weiter – bis Sie sich entspannt fühlen. Dann verringern Sie allmählich die Klopfgeschwindigkeit, bis Sie schließlich zum Stillstand kommen. Noch einmal tief durchatmen und diese Übung mit einem Lächeln und einem schönen Gedanken abschließen.

Quelle: Das Mutbuch

Aus rechtlichen Gründen muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass die Informationen und Angebote keinerlei Heilversprechen beinhalten. Des Weiteren kann hieraus weder eine Linderung noch eine Besserung von Beschwerden abgeleitet, garantiert oder versprochen werden.